Mein Lebensmotto: ganz oder gar nicht! – sei entweder richtig, mit Leib und Seele, dabei oder lasse es bleiben.

 

sam lehmann

Mit vollem Namen Samuel Lehmann, wurde ich am 18. Mai 1986 in Bern geboren. Meine Jugend verbrachte ich in Münsingen und später in Wichtrach wo ich auch die Sekundarschule besuchte. Mangels Ideen und Alternativen absolvierte ich eine KV-Lehre bei der Baumat AG in Wichtrach welche ich im Jahr 2005 erfolgreich abschloss. Am Ende der Lehre durfte ich bleiben und konnte mich als Springer in verschiedenen Abteilungen bewähren. Unter anderem wurde ich als Vertretung für den Disponenten, im Offertwesen und im Verkauf an den verschiedenen Standorten eingesetzt.

Ein Pfadilager veränderte im Sommer 2009 die Sicht auf mein Leben und ich beschloss mit Hilfe guter Freunde etwas an meinem Leben zu ändern. Nach total 7 Jahren im Büro wollte ich nun die Welt entdecken und so wurde aus einer Bieridee ernst. An Ostern 2010 startete ich ins Abenteuer als Animateur für Tui Schweiz in einem Hotel in Norddeutschland. Neben der täglichen Arbeit im Kinderclub wurde ich aufgrund meiner tänzerischen Fähigkeiten als Technikverantwortlicher gewählt. So kam ich zum ersten mal in Berührung mit Licht und Ton, wobei das Lichtequipment aus 10 Par64 und einem Filterset bestand. Das einrichten, programmieren und drücken der Shows gefiel mir so gut, dass ich weiter auf diesem Job arbeiten wollte. So fing ich während meinem Winterengagement in Österreich an, Blindbewerbungen für ein Praktikum an verschiedene Veranstaltungstechnikfirmen in der Schweiz zu schreiben. Mein Angebot: ihr zeigt mir 3 Monate den Job und ich helfe so gut ich kann.

Zwei von ca. zwölf Firmen luden mich im Frühling 2011 zu einem Gespräch ein. Bei Light-Design unterschrieb ich einen Praktikumsvertrag und machte die ersten Schritte in der Branche. Im Anschluss an das Praktikum durfte ich bleiben und wurde sogleich als Junior Projektleiter, oder eben Projektleiter in Ausbildung, eingestellt. Ich plante nun Jobs, lernte CAD zeichnen, nahm an diversen Ausbildungen teil und lernte on the job von Tag zu Tag mehr dazu. Mit dem 3D-Kino an der Swiss Moto welches komplett auf meinem Tisch geplant und von mir als Produktionsleiter gebaut wurde, erarbeitete ich mir den Projektleiterstatus. Aufgrund einer Personaländerung war ich plötzlich der dienstälteste Projektleiter und übernahm fast alle Grossprojekte der Firma.

Der Druck und die Verantwortung Anfang 2015 waren gross, die schlaflosen Nächte zahlreich. Im Sommer 2015 hatte ich zudem zwei grosse Pfadiprojekte welche ich unbedingt realisieren wollte und für welche ich unbezahlten Urlaub benötigte.  Kurz zusammengefasst hatte erst der Arbeitgeber und danach ich kein Interesse an einer Lösung und so blieb mir nur die Kündigung.

Der Sommer war lang und schön und führte mich 4 Wochen ins Baskenland, 2 Wochen nach Malaysia, 3 Wochen ins Yukon Territory Kanada und zwischendurch immer wieder zurück ins Bernbiet. Die Zeit unterwegs und mal keinen Plan und keinen Rückkehrzeitpunkt zu haben genoss ich extrem. Erst als ich Anfang Oktober das erste Telefon meines vormaligen Arbeitgebers erhielt ob ich als Freelancer für ihn arbeiten wolle, machte ich mir wieder mal Gedanken zu meiner Zukunft.

Selbständig werden ist gar nicht so schwirig. Bastle ein Logo, schreib ein paar Mails und mache ein paar Hausbesuche. Schon konnte ich die ersten Jobs annehmen. Die Details rund um die AHV Anmeldung und ihre Tücken erspare ich euch jetzt. Nun, nach dem ersten Job kam der zweite, dann der dritte und so weiter. Wenn ich heute das Gründungsdatum für meine Einzelfirma angeben soll, wäre das der 1. November 2015. Seit diesem Tag bin ich der AHV angeschlossen und habe ich ein Logo, eine Homepage und ein Firmendokument.

Die letzten 5 Jahre war ich auf den verschiedensten Produktionen als Licht-, Ton-, Pyro- und Riggingtechniker, als Produktions-, Projekt- und Bereichsleiter und zwischendurch auch als Planer unterwegs. Im Sommer 2018 fing ich als freischaffender Lichttechniker im Bierhübeli an, bin seit 2018 als Kursleiter im UeK Spezialeffekte dran und seit Herbst 2020 ebenfalls Kursleiter in der Pyrotechnikausbildung. Im Sommer 2018 kaufte ich mir zudem die Lizenz für Vectorworks und zeichne seither CAD-Pläne für diverse Jobs. Daneben nehme ich gerne selbst an Ausbildungen teil und habe unter anderem den Grand MA System Specialist in Paderborn besucht.

2020 – das Jubiläums und Seuchenjahr – lehmann machts wird 5-jährig und Corona bedroht die Existenz einer ganzen Branche. In den Wirrungen und Irrungen vom Spätherbst 2020 entschliesse ich mich für die Gründung einer GmbH. Mit dieser will ich Dienstleistungen im Bau-, Administrations- und Feuerwerksektor anbieten und abrechnen können. Daneben beginne ich im April 21 eine berufsbegleitende Ausbildung zum Sachbearbeiter Rechnungswesen an der WKS in Bern. Momentan natürlich im Homeschooling.

 

 

 

Wie es weitergeht, on verra!

 

 

eines meiner Lieblingsfotos von mir – 2015 während dem Explorerbelt irgendwo im Thombestone Nationalpark